Die Seelenpfuscher - Pseudo-Therapien, die krank machen
Würden Sie Ihren Körper bei jemandem unters Messer legen, der nicht Medizin studiert hat, sondern aus spiritueller Eingebung zu wissen glaubt, wo er schneiden muss? Wohl kaum. Aber viele Menschen tun dies mit ihrer Seele: Sie suchen Hilfe bei selbsternannten Psychoheilern. Schaden kann`s ja nicht? Das ist leider ein Irrtum. Die Seele ist eines der verletzlichsten Teile des Menschen. Pfusch daran kann gravierende Folgen haben. Manchmal tödliche.

"Zwar ahnt man, das viel Halbgares auf dem weiten Feld der Psychotherapie angeboten wird. Aber es braucht eine Autorin wie Heike Dierbach, um einen Überblick über psychische Pseudotherapien aller Art zu erhalten. Man lernt erschreckende Praktiken kennen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Rowohlt, 256 Seiten, 12 Euro. ISBN 978-3499625862

Heike Dierbach zu Gast bei "Menschen bei Maischberger"
und bei west.art Talk

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Programmierte Seelenheilung 
Online-Therapien entwickeln sich derzeit rasend schnell. Die Behandlung ist kostengünstig - doch kann sie funktionieren?

Nicht einmal ihre beiden Pferde konnte Ingrid Wagner (Name geändert) in ihren schlimmsten Phasen versorgen. Dabei sind die zwei eigentlich ihre große Freude. Aber die Schatten, die sie immer wieder überfielen, waren stetig dunkler geworden... (Stern Gesund Leben 10/2013)
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Den Tumor weglächeln 
Dass manche Menschen aufgrund ihrer Persönlichkeit Krebs bekommen, ist widerlegt. Dennoch behaupten alternative Heiler, die Krankheit lasse sich mit Psychotechniken behandeln. Doch die oft teuren Praktiken sind wirkungslos und gefährlich.

Als seine Frau 500 Dollar für die Reinigung ihres Karmas überweist, kann Holger Meier (Name geändert) es nicht mehr mit ansehen. Vor einem halben Jahr war bei der 42-Jährigen Brustkrebs diagnostiziert worden. Nach der Chemotherapie empfahl ihr eine Psychologin die „Seele Geist Körper Medizin“ des chinesischen Arztes Dr. Zhi Gang Sha. Der „Diener des Göttlichen“ sieht Krebs als Folge von inneren Blockaden: Wut, Ärger und schlechtes Karma ließen den Tumor wachsen... (Süddeutsche Zeitung, 16.3.2013)

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Frauen spenden eher  

Der SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier hat sie mit einem Schlag bekannt gemacht, für viele Dialysepatienten ist sie die letzte Rettung – die Lebendspende, bei der ein gesunder Angehöriger einem Patienten eine Niere spendet.

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Auch weil zu wenige Organe postmortal zur Verfügung stehen, nehmen Transplantationen mit Lebendspenden stark zu: 2012 stammten 29,6% aller transplantatierten Nieren in Deutschland von einem Lebendspender. In den USA ist es bereits die Hälfte.

Untersucht man diesen Zuwachs genauer, fällt auf: Es sind mit deutlicher Mehrheit die Frauen, die ihren Männern oder Kindern ein Organ zur Verfügung stellen... (Medscape Deutschland, 28.5.2013)

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Der grausame Krieg gegen die Frauen 
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo regiert die Angst. Nicht nur vor
den Hutu-Rebellen, die Dörfer plündern, Frauen und Kinder misshandeln.
Sondern auch vor den Soldaten, die von der Regierung geschickt wurden. Denn statt zu helfen, vergehen sie sich an ihren Schutzbefohlenen. Malteser International will mit psychologischen Workshops den Massenvergewaltigungen ein Ende setzen.

Eine Reise in die Finsternis: Im Ostkongo wird der Albtraum jeder Frau Tag für Tag Wirklichkeit. Vergewaltigungen gehören hier genauso zum Alltag wie der tropische Regen. Durch verarmte Siedlungen ziehen die Krieger und nehmen sich, was sie wollen: Hühner, Kühe, Mais, Kleidung, Werkzeug – Frauen. Polizisten, die sie aufhalten könnten? Gibt es nicht... (Emotion, Fotos von Karijn Kakebeeke)

Ausgezeichnet mit dem Medienpreis Entwicklungspolitik
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REISE 
Von alten Buchen wundersam geborgen 
Der Nationalpark Kellerwald ist einer der letzten Buchen-Urwälder Europas: Eine Wanderung durch die Erdgeschichte

Mit 120 Jahren, da fängt das Leben an. Wenn die Runzeln tiefer werden, die Beweglichkeit nachlässt, und innen knirscht es auch an der einen oder anderen Stelle – dann wird die Buche erst attraktiv. Zum Beispiel für den Schwarzspecht... (Geo Saison 10/2013)

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REPORTAGE 
Auf der anderen Seite 
Jedes Jahr wagen Tausende Menschen aus Afrika die Flucht übers Mittelmeer Richtung Europa. Auch Amanuel, Zoma und ihre Tochter Sinit waren an Bord eines dieser Boote. Ihres kam an, viele andere nicht.

Rund um Sinit rauscht das Wasser. Mutter Zoma gießt Schaumbad ein, rührt mit der Hand durch die Wanne. Die Dreijährige juchzt und patscht mit den Händchen in die weißen Wolken. Wasser ist für sie Wonne. Für ihre Mutter war es lange ein Albtraum... (Nido 11/2013. Fotos von Monika Höfler)
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